Wie können Heilpilze helfen, Infektionen zu bekämpfen?

Wie können Heilpilze helfen, Infektionen zu bekämpfen?

Eine Einführung in die Antiviren-Mechanismen von Heilpilzen

Zellkulturen (in vitro), tierische (in vivo) und menschliche (klinische) Studien haben Wissenschaftlern geholfen, die Antivirus-Mechanismen von Heilpilzen festzustellen. Ihre aktiven Wirkstoffe bekämpfen Viren in zweierlei Hinsicht:

  • sie kurbeln das Immunsystem an:
    • direkte (spezifische Reaktion) und/oder
    • durch verschiedene Faktoren von humoraler und zellularer Immunität; und
  • greifen den Virus direkt an, was der Proliferation von Viren vorbeugt und Virusinfektionen aufhalten kann, sich weiter zu entwickeln.

Die Forschungen haben ergeben, dass viele der Mechanismen die verschiedenen Virusarten und –Stämme bearbeiten und die Fortschreitung von Viruskrankheiten hemmen.

Stärkung des Immunsystems

Aktive Heilpilz-Wirkstoffe, besonders pilzspezifische Beta-Glucane (eine Gruppe von Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht) modifizieren und stärken das Immunsystem. Sie assistieren und stimulieren:

  • die Makrophagenaktivität
  • die Aktivität von Interleukin-1 (IL-1)
  • die Antikörper-Bildung
  • die Produktion von T- Lymphozyten (und beugen deren Reduktion vor)
  • die Regeneration von Knochenmarkzellen,
  • die Sekretion von menschlichen Interferonen
  • die Aktivitäten von natürlichen Killerzellen
  • die Aggressivität von Granulozyten gegen Viren
  • die Erhöhung der Anzahl und verbessern die Aktivität von T4 (CD4) -Helfer-Lymphozyten und

verbessern viele andere Immunsystemfunktionen.

Diagramm der Hauptimmunsystem-Mechanismen.
Die Mechanismen der angeborenen und erworbenen Immunität.

Das HIV -Virus reduziert die Anzahl von T4 Lymphozyten; ihre Anzahl wird verwendet, um die Fortschreitung der Krankheit zu verfolgen. Das HIV-Virus tut dies, indem es Makrophage und dendritische Zellen in Lymphknoten und der Haut angreift, den Mechanismus blockierend, der das Immunsystem informiert, mehr T-Lymphozyten zu produzieren, um die Infektion zu bekämpfen. Lentinan (und gewisse andere Pilz – Beta-Glucane) steigert die T4 Lymphozytproduktion und stimuliert die Makrophage. Sogar bei einer HIV-Infizierung kämpfen die Makrophage wirksam und reduzieren die HIV –Replikation.

Lymphozyten schützen die Zellen vor dem HIV-Virus
Farbiges Elektronenmikroskopbild der Immunsystemszelle. Lymphozyte (rot) schützen die Zelle (blau) vor dem HIV-Virus (grün). Heilpilz-Extrakte steigern die Lymphozytenanzahl.

Aufhaltung der Infektion

Forschungen von Tochikura an verschiedenen HIV-Stämmen demonstrierten, dass der ganze Extrakt des Shiitake-Pilzes Mycelium (LEM) sehr wirksam Zelle-zu Zelle und extrazelluläre HIV-Infektionen (durch Körperflüssigkeiten) blockiert. Wenn man zeitgerecht damit anfängt, blockiert LEM beide Routen der HIV-Infektion, und ist AZT (Zidovudin, Azidothymidin, Markenname: Retrovir) überlegen, das nicht nur teuer, sondern auch sehr toxisch für das Knochenmark ist und viele gefährliche Nebenwirkungen hat. AZT wird mit der Zeit weniger wirksam und verlängert nicht die Lebenserwartung, obwohl man damit früh anfängt. Im Gegensatz dazu ist LEM viel wirksamer, komplett ungiftig und viel billiger. Dennoch ist AZT ein registriertes Medikament und LEM ein Nahrungsergänzungsmittel.

Im Jahre 1989 H. Suzuki (Universität von Tokyo) fand heraus, dass die LEM-Fraktion, die EP3 genannt wird:

  • Knochenmarkzellen, wo viele Immunsystemzellen produziert werden, regeneriert,
  • die Bildung von HIV –Enzymen hemmt, die sie für ihre Replikation (bei einem Anteil von 90 %) benötigt
  • eine T Lymphozyten-Schädigung durch HIV verhindert.

Somit stärkt EP3, die wirksamste LEM- Komponente, gleichzeitig das Immunsystem und hemmt direkt Viren.

An diese Erfolge in Japan anknüpfend, gab Sharon HIV-positiven und AIDS-Patienten (ohne Hauptsymptome) 2 Gramm LEM täglich. Nach 6-12 Monaten verschwanden die Symptome ohne ein Rezidiv; das wurde dann aufrechterhalten, indem man 650 mg LEM pro Tag verabreichte. In einer anderen Studie berichtete Jones über ein Fallbeispiel eines Patienten, der LEM 2 Monate lang verwendete und das virale Antigen konnte nicht mehr entdeckt werden.

Bei seropositiv Infizierten ist HIV in den Lymphgeweben für eine lange Zeit versteckt, bevor es das Immunsystem zerstört. HIV/AIDS-Erforscher schlussfolgerten, dass man nicht lange warten soll, bis die T Lymphozyt- Anzahl abfällt, sondern man stattdessen sofort mit immunstärkender und antiviraler Behandlungen beginnen soll, um die Chance zu erhöhen, nie AIDS zu entwickeln.

Da die Medikamente seit Jahren verwendet werden sollten, sollten sie dem Patienten nicht weiter schaden. Die meisten Forscher sind sich einig, dass verschiedene Medikamente verwendet werden sollen, um beide Ziele zu erreichen. Heilpilze, die sehr sicher und wirksam sind, verdienen sicher ihren Platz. Jedoch hat das westliche Dogma ungerechterweise Naturprodukte ignoriert und unterschätzt, Drogen aus der kombinatorischen Chemie anstatt dessen favorisierend. Das bedeutet, Millionen von Wirkstoffen mit einem geringen Molekulargewicht synthetisierend und potentiell nützliche Komponenten identifizierend.

Bei der 11. Welt-AIDS-Konferenz (Vancouver, Kanada, 1996), berichtete der italienische Immunologist M. Clerici über Resultate einer weiten europäischen AIDS-Studie. Er schätzte, dass 30-50 % der Personen, die in Kontakt mit HIV kommen, nicht seropositiv wurden, weil ihr Immunsystem sie davor geschützt hat. Neueste Forschungen ergaben, dass abhängig von dem Übertragungsweg, das Risiko sogar geringer ist.

Neben der Vermeidung von hochriskanten Aktivitäten können hochqualitative Heilpilzprodukte auf eine sichere Weise das Immunsystem stärken und das Infektionsrisiko senken.

Lentinan, PSK und viele andere aktive Pilz – Wirkstoffe verhindern:

  • die Anhaftung von Viren an Wirtszellen, was für alle Infektionen benötigt wird;
  • das Kopieren von viralem genetischen Material, unsere DNA (die Produktion von reversen Transkriptionsenzymen hemmend, durch welche Viren ihren genetischen Code in unsere DNA einspritzen, um sich zu vermehren) verwendend;
  • die Vermehrung von Viren, die die Wirtszellen durchdrungen haben.